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53. Wir können nicht aufhören! – Wir begannen gemeinsam mit unserer Nachbargemeinde an einem Sabbat im Jahr 2013 mit dem Studium des Buches „40 Tage – Andachten und Gebete zur Vorbereitung auf die Wiederkunft Jesu“ – Es wurden bei mir und meinem Gebetspartner etwas mehr Tage, aber wir haben das erste Buch als einen sehr großen Segen empfunden! Das besondere Erlebnis in diesen gemeinsamen Andachten lag auch im gemeinsamen Gebet! Wir durften an uns und auch an Freunden erleben, wie Gott Herzen verändern kann! Gott sei Dank.

Das Jahr 2014 begannen wir wieder mit einer besonderen Zeit mit Gott. So verbrachten unsere beiden Gemeinden den Startsabbat mit einem Laien-Evangelisten. Dieser Tag war sehr gesegnet und begeisternd. In der Zwischenzeit bekam ich als Gemeindeleiter durch Neuwahlen einen lieben Bruder – Thomas zu Seite gestellt, der mich in den Angelegenheiten der Gemeindeleitung tatkräftig unterstützen würde. Mir war es wichtig, dass wir auch geistlich und freundschaftlich zusammenwachsen würden, um unsere verantwortungsvolle Aufgabe – eine Gemeinde zu leiten – mit Gottes Hilfe gut meistern zu können. So fragte ich ihn, ob er mit mir nicht das „40 Tagebuch“ (Nr.1) beginnen wolle. Er ließ sich auf mein Angebot ein und so begannen wir am Sonntag den 26. Januar mit den morgendlichen Andachten. Da wir beide tagsüber arbeiten, telefonierten wir regelmäßig ab 5 Uhr morgens. Diese Zeiten waren sehr gesegnet. Wir lasen die Andachten für uns im Vorfeld. Wenn wir uns am Telefon oder auf Skype hörten, tauschten wir uns kurz über das, was uns auf dem Herzen lag aus, beteten um Gottes Segen für die Andacht, besprachen das Gelesene und beteten dann für fünf besondere Menschen. Wir erlebten besondere Erfahrungen. Ein Jugendlicher, für den wir beteten, begann sich für den Glauben zu interessieren und nach Gott zu fragen. Eine Verwandte von meinem Gebetpartner durfte den Segen Gottes erleben, als sich ein Problem plötzlich löste. Ich konnte mit einem Arbeitskollegen über den Glauben sprechen, obwohl ich dies schon für unmöglich gehalten hatte. Gott hat uns reich beschenkt. Dank sei Ihm dafür! Manchmal war das frühmorgendliche Aufstehen nicht einfach. Aber mein Gebetspartner Thomas ist ein sehr stetiger und zuverlässiger Typ! Wir spornten uns gegenseitig zum Dranbleiben an und ließen unsere gemeinsame Andacht keinen Tag ausfallen. Wir waren traurig, als die Zeit um war und von Thomas kam der Vorschlag weiter zu machen. So fingen wir mit dem Buch „Schritte zu Jesus“ an. Wir hatten die zwölf Kapitel im Nu durchgelesen und wir wurden sehr gesegnet. Nun wollten und konnten wir nicht mehr aufhören. So gingen wir zum „Leben Jesu“ über und fingen dort an, die letzten Kapitel über Jesu Tod zusammen zu studieren und weiter zu beten.

In der Zwischenzeit sind wir auch damit fertig und haben begonnen, das Buch „Bilder vom Reiche Gottes“ gemeinsam zu lesen. In den Sommermonaten wird es für uns am Morgen schwer sein, da mein Freund Thomas Helikopterpilot ist und seine Arbeitstage sehr lange sind. Daher rufen wir uns zusammen, wenn wir Gelegenheiten finden. Gott ist großartig! Wenn wir ihm unser Herz öffnen und mit ihm zusammenarbeiten, werden wir gesegnet und dürfen Wunderbares erleben. Bist du bereit, dich mit deiner Gemeinde oder mit einem/einer Gebetspartner/in auf dieses Wagnis einzulassen? 40 Tage gemeinsam Andacht zu machen und gemeinsam zu beten? Probiere es aus, besorge dir die Bücher, erlebe den Segen selbst und berichte von deinen Erfahrungen. Gott ist großartig.  (Der Redaktion bekannt)

 

54. Wie Tag und Nacht! – Zuerst möchte ich Gott danken, dass er so lang Geduld mit mir hatte und mich immer wieder angesprochen hat, bis ich begriffen habe, dass ich ohne eine wirkliche Beziehung zu Jesus verloren bin! In einer sehr schwierigen familiären Situation, durch die Krankheit eines meiner Kinder, wurde mir folgendes bewusst: Beladen mit Sünden, kann ich nicht von Gott erwarten, dass er mein Flehen hört. So gut ich konnte, bekannte ich ihm alle meine Sünden und er hörte mich. Er schenkte mir durch mein krankes Kind das Buch „Schritte zur persönlichen Erweckung“. Ich habe es gelesen und viele Male auf MP3 beim Autofahren gehört. Gott ist mächtiger als jede Sünde, nach dem ich mich Ihm übergeben habe, hat er mich wie einen Süchtigen von einer Sünde befreit, die ich aus eigener Kraft, trotz wiederholter Versuche, nicht ablegen konnte. Seit dieser Zeit erlebe ich das Wirken des Heiligen Geistes so mächtig in meinen Leben – es ist der sprichwörtliche Unterschied zwischen Tag und Nacht. Mir fällt das deutlich auf, meiner Umwelt nicht so, denn ich war ein „guter fleischlicher Christ bzw. Adventist“! Es ist wunderbar zu erfahren, wie der Heilige Geist mir zeigt und mich lehrt, wie Jesus liebt und welche Sorge er um die Verlorenen trägt. Ich kann jetzt frei über Jesus sprechen, ganz natürlich, so dass fast jeder zuhört. Der Heilige Geist bereitet solche Treffen und Gespräche oft bis ins kleinste vor, sodass ich nur staunen kann. Jetzt wünsche ich mir, das jeder in meinem Umfeld das erleben kann, was ich erlebe, aber manchmal hört man erst richtig hin, wenn die Not einen erdrückt. „Danke Vater für deine Geduld und die Wunder, die ich erleben darf!“      K.K.

 

55. Befreiung von Schokoladensucht –  Seit sehr vielen Jahren litt ich an Schokoladensucht. Nicht nur mal naschen und dann Schluss, sondern richtig intensiv! Natürlich hatte ich öfter versucht davon loszukommen – auch durch Gebet. Kurze Zeit klappte es, dann kamen wieder Rückfälle. Deswegen war ich oft verzweifelt, machte wieder neue Anläufe und das Ganze ging von vorne los. Obwohl ich schon fast resigniert hatte, blieb ich deswegen in Kontakt mit Gott. Was machte ich als Gotteskind nur falsch? Gott fügte es, dass ich zum Lesen der Bücher „40-Tage-Andachten …“ von D. Smith und danach „Schritte zur persönlichen Erweckung“ von H. Haubeil kam. Dann begriff ich allmählich, was mir „fehlte“. Ich begann, um eine tägliche Bekehrung und das Erfülltwerden mit dem Heiligen Geist zu beten. Auch verstand ich immer besser, dass er mich vorbereiten und mir zu seiner Zeit das Wollen und Vollbringen gibt. (Phil. 2,12.13) So betete und wartete ich. In unserem Hauskreis sprachen wir im Juli 2014 auch über Ernährungsfragen, nachdem wir Gesundheits-DVDs angesehen hatten. Dadurch wurde bei mir dieses Thema wieder sehr aktuell. Während der Nachhausefahrt arbeitete der Heilige Geist an mir und mein Wunsch, endlich frei zu werden, wurde sehr stark. Dieser Wunsch wurde dann zur Gewissheit, dass ER „heute“ zu mir sprach. (Ps. 95,7) Zuhause angekommen kniete ich nieder, bat Gott um endgültige Befreiung und die Erfüllung der Verheißung „wen der Sohn freimacht, den macht er recht frei.“ (Joh. 8,36) Danach kam ein wunderbarer Friede in mein Herz. Ich entfernte alle Schokoladenvorräte und ich hatte keine Entzugserscheinungen mehr wie früher. Bis heute nicht! Dank unserem wunderbaren Retter und Gott. (1.Tim. 1,16.17). Er steht zu seinen Versprechen und zu seinem Wort. In großer Dankbarkeit gebe ich dieses Zeugnis.     M.R.

 

56. Wie Gott mein Herz veränderte – Es gab in meinem Leben ein schwerwiegendes Problem. Gott löste es! Meine Erfahrung zeigt, was für einen wunderbaren, liebevollen und allmächtigen Gott wir haben!

Ich wuchs in einer gläubigen Familie auf und hatte eine schöne Kindheit. Meine Eltern gaben sich alle Mühe, uns Kindern ein schönes zu Hause zu schenken. Doch dann ließen sich meine Eltern scheiden. Für mich brach eine Welt zusammen. Ich war als zwölfjähriger Junge total durcheinander und versuchte mir mehrmals das Leben nehmen. Es war die reinste Hölle für mich und meine Familie. Ich schrieb an meinen Vater, dass ich keinen Kontakt mehr zu ihm haben könne, weil ich es emotional und seelisch nicht aushalte. Dann wurde es ruhiger in meinem Leben. Ich brach den Kontakt zu meinem Vater komplett ab. Im selben Jahr begab ich mich auch auf die Suche nach dem Sinn des Lebens, nach Gott, nach der wahren Religion bzw. Kirche. Ich begann, meine Bibel zu studieren. Ich schaute über den Glauben meiner Eltern hinaus. Dabei erlebte ich, dass Gott immer mehr zu meinem „Vaterersatz“ wurde. Tief in meinem Inneren stauten sich Hass und Aggression gegen meinen Vater auf. Nur merkte ich es damals noch nicht wirklich. Mit sechzehn begann ich für meinen Vater zu beten, als mir bewusst wurde was ich da für Gedanken wälzte. Als Antwort auf meine Gebete bekam ich nach etwa vier Jahren erstmals wieder Kontakt zu ihm. In dieser Zeit begann die Heilung unserer Beziehung, aber sie war damals noch nicht komplett. Mit 18 Jahren, nach sechs Jahren Suche, entschied ich mich zur Taufe. Dennoch fand ich mich immer wieder in einem Zustand, der mich selbst schockierte. Ich hasste meinen Vater so sehr, dass ich mir ausmalte was ich alles tun würde, wenn ich wieder zu ihm gehen müsste. Andererseits mahnt mich mein Gewissen: „Du nennst dich Christ und hast solche Gedanken über deinen Papa? Wie hat Jesus reagiert, als er auf brutalste Weise ungerecht behandelt wurde? Er bat für seine Feinde: Vater, vergib ihnen. Und du möchtest Jesus nachfolgen?!“Ich wollte nicht solche Hassgefühle in meinem Herzen haben. Ich hatte in dieser Zeit das Vorrecht, Jesus immer besser kennen zu lernen und so entschied ich mich, seinem Vorbild nachzufolgen. Doch die Gefühle waren so stark, dass ich mir eingestehen musste: „Ich schaffe es nicht allein von diesen Gefühle loszukommen. Während meiner ersten 40-Tage Gebetszeit begann ich für meinen Vater, für mich und die ganze Situation zu beten. Mein Vater war eine der fünf Personen, für die ich in der 40-Tage-Andachtszeit besonders betete. Ich hatte seit 15 Jahren keinen Kontakt mehr zu ihm gehabt. Ich betete, dass wir wieder in Kontakt kommen würden. Für mich war es ein Wunder, als ich kurz darauf von meinem Vater einen Brief bekam. Gott hatte mein erstes Gebet erhört. Und Gott half mir weiter. Er nahm mir nicht nur den Hass weg, sondern tauschte ihn gegen Liebe aus. Letztes Jahr besuchte ich meinen Vater nach mehr als 15 Jahren zu Hause. Ich verbrachte mehrere Tage bei Ihm – es war eine sehr gesegnete Zeit, die ich nicht missen möchte! Seitdem trafen wir uns hin und wieder und genossen die gemeinsam verbrachte Zeit.

Gott kann Herzen heilen, wenn wir es zulassen. Er kann uns die Kraft schenken – uns gegenseitig zu vergeben, wenn wir bereit sind, aufeinander zuzugehen. Das erinnert mich an das Wort: „Der soll das Herz der Väter bekehren zu den Söhnen und das Herz der Söhne zu den Vätern.“     (Autor der Redaktion bekannt)

57. Völlige Hingabe veränderte mein Leben – Ich stellte mir zu Beginn des Jahres 2014 immer wieder die Frage: „Wird Jesus zu mir eines Tages sagen: ‚Ich kenne dich nicht? Gehöre ich zu den fünf törichten Jungfrauen?‘“ Diese Vorstellung wurde mir unerträglich, denn ich wollte von Gott das ewige Leben geschenkt bekommen, hatte aber wegen diverser Dinge in meinem Leben immer ein schlechtes Gewissen bzw. nicht wirklich die richtige Orientierung. Zum Glück fielen mir die beiden Bücher („Schritte zur persönlichen Erweckung“ und „In Jesus bleiben“) in die Hände. Nach dem ersten Lesen erkannte ich, dass sich in meinem Leben etwas ändern musste. Ich las die Broschüren dann einige Male, um alles richtig zu verstehen. Dazu kam das lebendige Zeugnis einer tiefgläubigen Schwester, die erst seit einigen Monaten zu einer geistlichen Christin wurde. Jetzt weiß ich mit Sicherheit, dass ich Anfang dieses Jahres noch „fleischlich“ war und wenn ich gestorben wäre, dann hätte Jesus sagen müssen: „Ich kenne dich nicht“. Dank sei Gott für diese Bücher, die mir gezeigt haben, wie man ein „geistlicher“ Christ wird.

Durch meine völlige Hingabe an Jesus veränderte Gott mein Leben in nur einem Monat komplett. Ich stehe nun morgens um 4:30 Uhr auf und studiere Gottes Wort. Das war aus eigener Kraft undenkbar, mein Schlaf war mir wichtiger. Ich bete anders – geisterfüllt. Ich frage täglich den Herrn, was er möchte, dass ich heute tun soll. Und Gott antwortet. Ich lade den Heiligen Geist täglich ein, in meinem Herzen zu wohnen und zu wirken. Ich habe klarere Gedanken, kleide mich „fraulicher“. Außerdem esse ich nicht mehr andauernd. Das konnte ich aus eigener Kraft nicht schaffen. Ich kann den vielen täglichen Aufgaben ruhiger begegnen und der Stress schlägt sich nicht mehr auf meinen Magen. Auch mein Mann erkannte an mir nach drei Wochen einige Veränderungen. Er sagte: „du beißt nicht mehr so“. Beim Studium des Wortes Gottes habe ich plötzlich viele Fragen, die es vorher nie gegeben hat. Ich möchte nun in die Tiefe gehen. Früher führte mich der Heilige Geist nur sporadisch zu einem Zeugnis. Jetzt passiert das täglich. Ich brauche mir „keine Rede vorbereiten“, Gott gibt mir die richtigen Worte in den Mund, weil nur er das Herz meines Gegenüber kennt. Auch wenn mir Sünden passieren, gibt mir Gott ein klares Bewusstsein dafür. Ich kann bereuen und umkehren. Mir ist bewusst geworden, dass ich ohne Jesus nichts vollbringen kann, dass ich die Gegenwart Christi bei jedem Schritt brauche. Dass das Gegenteil von Hochmut (wie gut ich doch bin, wie gut ich alles kann) die Demut ist, die uns klar erkennen lässt, dass wir ohne Jesus überhaupt nichts (Gutes) vollbringen können.
Gott schenkte mir auch die Kraft, den Kaffee zu lassen. Dies war früher undenkbar, denn wenn ich aufgehört hatte, Kaffee zu trinken, hatte ich fünf Tage lang entsetzliche Kopfschmerzen – das sind starke Entzugserscheinungen. Diesmal dachte ich nicht einmal darüber nach, welche Konsequenzen es für mich haben würde. Ich wusste nur, das möchte ich jetzt nicht mehr. Heute habe ich kein Verlangen mehr danach.

Ebenso erging es mir mit dem Fleisch. Meine Familie und ich wollte nie darauf verzichten. Heute fällt es mir leicht – ich habe ich kein Verlangen mehr danach. Die klare Wende in meinem Leben brachte das große Verlangen nach dem ewigen Leben und dass mir nichts mehr so wichtig sein darf wie unser Erlöser Jesus Christus. Egal welche Konsequenzen dies für mich haben würde.Es bestätigte sich, was in Hesekiel 36:26-27 steht: Jesus will uns ein neues Herz und eine neue Gesinnung geben. Jesus will solche Leute aus uns machen, die seine Rechte halten und danach tun. Ich kämpfte bereits Jahrzehnte lang mit verschiedenen Problemen, doch vergebens. Ich konnte es selbst nicht schaffen. Jesus wollte es in mir vollbringen, er braucht nur meine Bereitschaft.

E.G. White sagt: Derjenige, der versucht, den Himmel durch seine eigenen erke zu erreichen, indem er das Gesetz hält, versucht eine Unmöglichkeit.
Genau das habe ich 35 Jahre lang erlebt. Verstandesmäßig konnte ich dem Gesetz zustimmen, aber halten konnte ich es nicht. Das Gute in uns kann nur Jesus vollbringen, er schenkt uns das Verlangen nach guten und gesunden Dingen und er nimmt uns das Verlangen nach schädlichen Dingen. Heute kann ich bestätigen was in Römer 8:14 steht: „Denn welche der Geist Gottes treibt, die sind Gottes Kinder!“ und demnach muss ich täglich, stündlich, immer den Heiligen Geist bitten, in mir zu wohnen und zu wirken – denn der Teufel schläft nicht.
Jesus sagt in Matth.10,39 „Wer Vater oder Mutter mehr liebt als mich, der ist meiner nicht wert; und wer Sohn oder Tochter mehr liebt als mich, der ist meiner nicht wert.“ Ich dachte immer: Das geht doch gar nicht. Heute weiß ich, wenn Jesus in meinem Herzen wohnt, dann wirkt der große Gott dieses gesamten Universums in mir und durch mich und er kann noch viel besser für meine Kinder und meine Angehörigen sorgen, als ich es je könnte. Nur Gott ist allmächtig und allwissend und in seine Hände möchte ich getrost jeden neuen Tag mein Leben geben, er wird alles richtig machen – nach seiner Weisheit und nach seinem Plan.       M.M.

 

58. „Gott schickt mich!“ – Die tägliche Bitte um die Fülle des Geistes fand Erhörung. Gleich in der ersten Woche fühlte ich bei meiner Morgenandacht ganz deutlich, wie Gott mich dazu ermutigte, einer netten Frau, bei der ich eine Woche zuvor eine Mütze gekauft hatte, das Buch „Vom Schatten zum Licht“ zu bringen. So besuchte ich sie und sagte ihr, dass ich nichts kaufen, sondern etwas bringen wolle. Sie war sehr überrascht, nahm das Buch und las: „Die Geschichte der Hoffnung“. Da kamen ihr die Tränen und sie fragte, wie ich gerade auf sie käme. Ich sagte ihr offen, dass es Gott war, der mich zu ihr schickte. Da meinte sie: „So habe ich doch einen Platz da oben.“ Sie erzählte mir so manches und ich durfte ihr Mut zusprechen. Ich bete nun regelmäßig für sie. Dem Herrn sei Ehre und Dank!       G. S. (gekürzt)

 

59. Vater und Sohn – Ich habe das Buch „40 Tage – Andachten und Gebete zur Vorbereitung auf die Wiederkunft Jesu“ zusammen mit meinem Vater durchgenommen. Auch wenn nach meinem Wissen bis jetzt nichts Spektakuläres eingetreten ist, fand ich die Zeit glaubensstärkend. Folgende Punkte erfreuten mich dabei besonders:

  • Das Nachdenken über die einzelnen Themen, besonders über den Heiligen Geist, Symbol „Öl“ in der Bibel, Spätregen, Gebet, Lösung für die Laodizea-Gemeinde (Verbundenheit mit Jesus ist die Voraussetzung für die Heiligung bzw. den Gehorsam), Sieg über die Sünde – Christus in uns (Kolosser 1, 25-27, bes. Vers 27), geisterfüllte Gemeinschaft.
  • Das Beten für Andere; dadurch drehte man sich nicht nur um sich selber, sondern es wurde auch an andere Personen gedacht, die Gott uns auf das Herz gelegt hatte.
  • Obwohl das Buch bestimmte Punkte, ggf. auch „Missstände“ im praktischen Glaubensleben ganz gezielt anspricht und zur Änderung aufruft, wurde dennoch zur Lösung der Herausforderung immer wieder das Gebet in den Mittelpunkt gestellt. Wenn einer das Wollen und Vollbringen im Sinne Gottes (Philipper 2,13) schenken kann, dann ist es Gott Vater im Himmel und sein Sohn Jesus Christus durch seinen Heiligen Geist in uns (Johannes 16,8,13-15; Römer 8, 9.10,12.13; Galater 2,19.20; 5,16-26; Titus 3, 4-8).

Ich glaube, dass jedes (anhaltende) Gebet seine Wirkung hat und erhört wird, es jedoch oft anders und besser ist, als wir es erwartet haben (siehe dazu Lukas 11, 5-13; 18,1-8).

Außerdem wurde ich unter Gebet ermutigt, das „40 Tage – Andachten und Gebete über Gesundheit in der Endzeit – BUCH 3“ zu lesen, um durch das Gebet Genesung, und Kraft zum Ertragen der körperlichen, seelischen und geistigen Beschwerden zu erhalten.

Obwohl ich glaube, dass Ellen Gould White eine Botin Gottes ist, und ihre Aussagen (bis auf die durch die Visionen gewonnenen Erkenntnisse, die meines Erachtens die Bibel erklären) ebenfalls aus der Bibel gewonnen werden können, sollte jeder Adventist (und auch jeder Christ) das glauben, was Gott ihm bewusst gemacht hat. Kann er also die eine oder andere Aussage von Dennis Smith und / oder Ellen Gould White nicht mitgehen, dann muss er es zwangsweise nicht glauben (vergl. *Ellen Gould White; Intellekt, Charakter und Persönlichkeit; Kapitel 45: „Individualität“). Er sollte jedoch seine, und die von Dennis Smith und/oder Ellen Gould White im Gebet Gott/Jesus vorlegen und ihn um Klärung bzw. Bestätigung der entsprechenden Aussagen bitten. Dann sollte er mit Freuden das glauben, was Gott ihm zur rechten Zeit bewusst macht. Er wird ihn, durch sein offenes Herz, also bestätigen oder korrigieren (siehe Hebräer 12,2 – Jesus als Anfänger und Vollender des Glaubens).

„Wo aber der Geist des Herrn ist, da ist Freiheit“ (2. Korinther 3,17).     D.R.

 

60. Erfahrung eines Bruders – Am 5. September 2011 erhielt ich eine E-Mail. Darin berichtete ein Bruder aus Australien:

»Ich bete seit zwei Jahren täglich um die Erfüllung mit dem Heiligen Geist. Meine Bitte ist, dass dadurch Jesus Tag für Tag in größerer Fülle in mir wohnt. Mein Weg mit Gott war [in dieser Zeit] sehr erstaunlich. Die Frucht des Geistes aus Gal. 5 zeigt sich deutlicher in meinem Leben, seit ich Jesus bitte, in mir zu leben, seinen Willen in mir auszuführen, und mich jeden Tag neu mit seinem Geist zu erfüllen. Ich habe mehr Freude daran, in der Bibel zu lesen und Christus anderen gegenüber zu bezeugen, einen stärkeren Wunsch, für andere zu beten; außerdem sind größere Lebensstil-Änderungen erfolgt. Ich sehe das alles als eine Bestätigung meines täglichen Gottsuchens und meiner täglichen Bitte um den Heiligen Geist.«

Er teilt weiter mit: »Ich empfehle dir, sechs Wochen täglich um die Erfüllung mit dem Heiligen Geist zu beten und zu sehen, was sich ereignet.«