Interesse wecken

Wie Interesse wecken für das Leben im Heiligen Geist?

 

Jesus bezeichnet attraktives Christsein als „Leben in Fülle“ (Joh. 10, 10). Wir wollen uns der Frage widmen: Wie können wir in unseren Gemeinden Interesse wecken für diesen attraktiven Glauben? Was können Leiter und Gemeinden tun? Nachstehend einige Möglichkeiten,  die aufzeigen, was wir als Leiter (z.B. als Vorsteher, Prediger, Gemeinde- und Missionsleiter, Leiter von Institutionen, Schlüsselpersonen) in Zusammenarbeit mit Gemeinde-Ausschüssen, Gemeinden und Gruppen tun können.

Möglichkeiten

  1. Zweier-Andachtsgruppen: 40-Tage-Andacht zu zweit als Ehepaar oder mit einem anderen Gebetspartner mit dem 40-Tage-Buch Nr.1 „Andachten und Gebete zur Vorbereitung auf die Wiederkunft Jesu“ und ggf. später mit dem 40-Tage-Buch Nr. 2 „Andachten und Gebete zur Vertiefung deiner Gottesbeziehung“. Die gemeinsame Andacht als Ehepaar bringt großen geistlichen Gewinn und fördert die liebevolle gegenseitige Zuneigung. Natürlich kann man auch mit jemand anderem eine gemeinsame Andachtszeit durchführen. Die Andacht kann im Rahmen eines gemeinsamen Treffens, aber auch über Telefon oder Skype erfolgen. Die Zweier-Andachtsgruppen haben die besten Auswirkungen. Gottes Wort empfiehlt uns, zu zweit zu beten (Mt. 18,19) und zu zweit zu arbeiten (Lk. 10,1). Diese Art der Andacht ist die beste Voraussetzung, damit andere für eine solche Zeit motiviert werden.
  1. Literatur vorstellen oder weitergeben. Beispiel:-Broschüre „Schritte zur persönlichen Erweckung“ (kostenlos erhältlich in allen Sprachen) –
    Über 80 Zeugnisse der Leser haben gezeigt, dass diese Broschüre in folgenden Punkten besonders geschätzt wird:
  • Sie öffnet die Augen über den eigenen geistlichen Zustand: Errettet oder verloren? (mehr Kap. 2)
  • Sie verstanden die notwendigen Schritte, die zu einem geistlichen Leben führen:
    Tägliche Hingabe an Christus, täglich den Heiligen Geist zu empfangen. [DA 675] –
    Alle anderen persönlichen Schritte zeigte ihnen der Geist Gottes. (mehr Kap. 3)
  • Durch das Beten mit Verheißungen fanden sie zur Gewissheit, dass sie den Heiligen Geist empfangen hatten. (mehr Kap.5)
  • Ihre tiefe bevollmächtigte sie zum Zeugnis und sie gaben die Broschüre gern weiter.

Wir erkannten in der Praxis, dass die Bücher „Schritte zur persönlichen Erweckung“ und die 40-Tage-Bücher Nr. 1 und 2 zusammen zu den besten Ergebnissen führen. [1]Die 40-Tage-Bücher vertieften den guten Anfang bei vielen und halfen, diesen neuen Abschnitt im geistlichen Leben zu festigen. Außerdem führten sie manchen zu einer persönlichen Morgenandacht und zu vielen Gebetserhörungen.

  1. Kurze Lesungen im Gottesdienst: Man kann über einen gewissen Zeitraum im Gottesdienst vor der Predigt einen ausgewählten Tagesabschnitt aus dem 40-Tage-Buch Nr.1 vorlesen. Der Zeitbedarf dafür beträgt acht bis zehn Minuten. Ideal ist es, wenn dies eine Zeit lang an jeden Sabbat geschehen könnte. Wo dies nicht möglich ist, dann einmal oder zweimal an einem bestimmten Sabbat im Monat. Nach einiger Zeit kann man weitere Anregungen für Zweiergruppen oder für die Durchführung des vollen 40-Tage-Konzepts geben (siehe Nr.11).
  1. Abschnitte aus unserer Literatur (evtl. gekürzt) in der Gemeinde vorlesen oder zum persönlichen Lesen im Gemeindeblatt empfehlen:
  • Das Leben Jesu, Kap. 73: Euer Herz erschrecke nicht.
  • Das Wirken der Apostel, Kap. 5: Die Gabe des Geistes
  • Christi Gleichnisse bzw. Bilder vom Reiche Gottes, Kap.: Vom Bitten um Gaben, S.103
  • Aus der Schatzkammer der Zeugnisse Band 3, Kap.: Die Verheißung des Geistes, ab S. 178
  1. Erfahrungen berichten: Während des Gottesdienstes möglichst oft geistliche Erfahrungen berichten. Man kann entweder eigene Erfahrungen oder Erfahrungen von anderen Geschwistern und Gemeinden berichten. Solche Erfahrungen werden in jedem Missionsbrief abgedruckt. Man kann sie auch alle auf www.missionsbrief.de in der Rubrik „40 Tage – Erfahrungen“ finden. Sie befinden sich auch auf der Website www.schritte-zur-persönlichen-erweckung.info unter Erfahrungen. Die ersten 40 Erfahrungen stehen auch auf Englisch zur Verfügung, [2] ebenfalls auf dieser Website.
  1. 4-teiliges Seminar als Impuls-Sabbat: Dies dürfte der beste Weg sein, mit dem ein großes Interesse in einer Gemeinde geweckt werden kann: ein besonderer Sabbat mit drei Ansprachen von Freitagabend, zur Predigt und am Sabbatnachmittag Mögliches Generalthema „Schritte zur persönlichen Erweckung“: Programm:
  • Freitagabend ist der ideale Zeitpunkt der Woche zum Berichten von Erfahrungen. Hier sollte eine markante Erfahrung aus dem Leben des Sprechers erzählt werden. Alternatives Thema: „Hingabe an Jesus“ . Anregungen dazu „In Jesus bleiben“, Kap. 2, „Hingabe an Jesus“.
  • In der Predigt empfiehlt es sich, die Hauptgedanken aus der oben genannten Broschüre zu vermitteln. Im Detail: Aus der „Einführung“ Hinweise über den Mangel an Heiligem Geist mit 2-3 Zitaten. Weiter die Hauptgedanken: Aus Kapitel1 „Was lehrte Jesus über den Heiligen Geist?“ und aus Kapitel 2 „Wo liegt der Kern unserer Probleme?“.
  • In der ersten Nachmittagsstunde Hauptgedanken aus Kapitel 3 „Unsere Probleme sind lösbar“,
  • in der zweiten Nachmittagsstunde Hauptgedanken aus Kapitel 5 „Der Schlüssel zur Praxis“.

Sollte dafür kein Verkündiger zur Verfügung stehen, können die Themen auch als Videopredigten gezeigt werden. [3]  Man kann dazu auch einen Gastprediger einladen. Inzwischen arbeiten mehrere Verkündiger mit, da das Interesse ständig wächst (Rückfragen wegen eines Gastpredigers an H.Haubeil).  Diese Impulssabbate wurden 2015 in Deutschland, Österreich, der Schweiz, Moldawien und Rumänien durchgeführt, 2016 zusätzlich in Luxemburg, Tschechien, Slowakei, Slowenien, Bulgarien.
Dort, wo bereits das erste Seminar „Schritte zur pers. Erweckung“ durchgeführt wurde, kann auch ein weiterer Impulssabbat bzw. ein weiteres Seminar mit der Thematik der Broschüre „In Jesus bleiben“ gehalten werden, wiederum vier Stunden mit den Hauptgedanken aus den vier Kapiteln.
Als Vorbereitung auf einen Impulssabbat hat es sich bewährt, vorher die entsprechende Literatur zu verteilen mit der Empfehlung es im Voraus eingehend zu lesen. Es empfiehlt sich, an dem Wochenende nach dem Seminar mit einer 40-Tage-Gebetszeit zu beginnen (siehe Nr.11) oder mit koordinierter Lesung: Ein Kapitel pro Woche aus „Schritte zur pers. Erweckung“. (siehe Nr. 16)

  1. Koordinierte Lesung: Ein Kapitel pro Woche – Ein besonders leichter und hilfreicher Weg: die Gemeindeglieder bitten, ab einem gesetzten Termin wöchentlich ein Kapitel zu lesen aus „Schritte zur pers. Erweckung“ oder „In Jesus bleiben“ oder aus einem der 40-Tage-Bücher. Dies kann als Vorbereitung dienen für ein 4-teiliges Seminar (siehe Ziffer 6) oder als leichteste Möglichkeit nach einem Impulssabbat. Jeder kann wählen, ob er allein oder zu zweit oder in einer Gruppe lesen will. Am Sabbat könnten man dann aus dem betr. Kapitel in etwa 5 Minuten die Hauptgedanken zusammenfassen  und zu persönlichen Zeugnissen einladen. Wenn keiner etwas erzählen will, könnte man ein vorbereitetes Zeugnis von anderen vorlesen. Siehe www.missionsbrief.de – 40 Tage- Erfahrungen oder auch auf www.schritte-zur-persönlichen-erweckung.info unter Erfahrungen. Danach das Kapitel der folgenden Woche ankündigen.
  1. Predigten über das Leben im Heiligen Geist halten oder anregen oder erbitten.
  1. Bibelstunden über das Leben im Heiligen Geist halten oder vorlesen, z.B. mit dem Andreasbrief Nr. 14 „Leben in der Kraft Gottes –Wie?“[4]
  1. In Kleingruppen / Gebetsgruppen kann man aus entsprechender Literatur vorlesen oder sich austauschen und beten. Weiterhin kann man zum Bilden von Zweiergruppen anregen, welche die 40-Tage-Andachten durchgehen und sich dann einmal pro Woche als gesamte Gruppe zum Gedanken- und Erfahrungsaustausch sowie Gebet treffen (siehe Nr.11).
  2. Missionssabbat – Da uns das Leben im Heiligen Geist zu Missionaren macht, könnte man den Missionssabbat als Dauereinrichtung (oder für eine befristete Zeit) festlegen. Der Missionssabbat in der frühen Geschichte der Adventgemeinde ein tragendes Element der frühen Adventmission. Unsere Väter haben jeden ersten Sabbat im Monat zum Missionssabbat erklärt. (Ablauf: siehe www.missionsbrief.de unter „Mission – Missionsbausteine – Missionssabbat“). Wenn wir das mit einigen der weiter oben genannten Möglichkeiten kombinieren, wird dies zu aufbauenden und frohen Sabbatstunden beitragen. Außerdem kann eine missionarische Einstellung wecken oder fördern.
  1. 40-Tage Konzept studieren und beraten – Dieses Konzept wird in den 40-Tage-Büchern Nr. 1, 2 und 3 in der Rubrik „Einführung und Überblick“ vorgestellt. Wer eine 40-Tage-Zeit organisieren möchte, kann zusätzlich unter www.missionsbrief.de (40-Tage – Anleitung/Konzept) die ausführliche Anleitung studieren und anschließend anderen vorstellen. Danach kann darüber im Gemeinde-, Missions- oder Vereinigungsausschuss beraten werden. Man kann das Konzept auch vorstellen bei Prediger-, Ältesten-, Missions- und Jugendtagungen, bei Freizeiten und Großbezirkstreffen und auch in Missionsschulen.

Dieses Konzept hilft uns in folgenden Bereichen:

  • eine innige oder innigere Verbindung zu Jesus durch den Heiligen Geist zu haben
  • Stärkung des Gebetslebens (allein, zu zweit und in Gruppen)
  • Vertiefung unserer persönlichen Beziehungen
  • Stärkung des geistlichen Lebens durch die 40 Andachten über den Heiligen Geist
  • Fürbitte für nicht Errettete bzw. unerreichte Menschen und Kontakt zu ihnen
  • Evangelisation oder Hauskreis oder Bibelstunden

 

Dies wird erreicht durch drei geistliche Schritte:

  1. Eigene geistliche Belebung in einer 40-Tage-Andachtszeit zu zweit.
    (Austausch über die Andachtslesung und tägliche Bitte um den Heiligen Geist.)
  2. Geisterfüllte Fürbitte und Kontaktaufnahme durch jeden Beter für fünf unerreichte Personen oder schwache Gemeindeglieder.
  3. Evangelistische Unternehmungen (Vorträge/Seminare, missionarische Hauskreise, Bibelstunden, kleine oder mittlere Expos wie z.B. Gesundheits-, Schöpfungs- oder Prophetie-Expo).

Das 40-Tage-Konzept findet sich in deutscher und englischer Sprache auf www.missionsbrief.de „40 Tage – Anleitung/Konzept“ mit allen nötigen Schritten zu einer fruchtbaren 40-Tage-Zeit. Der vorgeschlagene geistliche Weg ist die beste Vorbereitung für eine geplante Evangelisation. Leiter und Glieder werden dadurch selbst geistlich vorbereitet. Durch die Fürbitte und den Kontaktaufbau zu jeweils fünf Personen wird ein Umfeld für die Evangelisation vorbereitet. Das evangelistische Angebot kann unterschiedlich sein. Wenn kein geeigneter Sprecher zur Verfügung steht, kann man diese in Audio- oder Videoform den verschiedensten Quellen entnehmen. Ein Beispiel dafür ist die Rubrik „Wege zum Ziel“ auf dem neuen Internetportal für Suchende www.gotterfahren.info. Dort befinden sich wertvolle, erprobte und bewährte evangelistische Vortragsreihen von Kurt Hasel, Werner Renz und Reinhard Gelbrich, die Danielreihe von Geoff Youlden und die Reihe „Symbole der Offenbarung“ von Siegfried Wittwer.

Einen Informationsbrief über das 40-Tage-Gebetsprogramm an die Gemeindeglieder übermitteln. Ein Muster hierfür befindet sich auf www.missionsbrief.de in der Rubrik „40 Tage – Einladungsbrief“. Zusätzlich empfiehlt sich eine Einladung zum Anfangstermin einer 40-Tage-Reihe in der Gemeinde (siehe dito: Einladung)

  1. Geeignete Artikel in Gemeindeblättern, Vereinigungs-Mitteilungsblättern, Zeitschriften, Gemeinde-Webseiten und in Rundschreiben von Gemeinden sowie Abteilungen des Werkes veröffentlichen.
  1. Umfrage: Nach einer Verkündigung zum Thema des Heiligen Geistes kann man auf Zetteln eine kurze anonyme Umfrage durchführen:
    – Wer häufig oder täglich um den Heiligen Geist betet, möge ein Pluszeichen setzen.
    – Wer täglich mit einer Verheißung um den Heiligen Geist betet, möge zwei Pluszeichen setzen.
    Das ist eine gute Möglichkeit, um den aktuellen Stand in diesem Anliegen zu ermitteln.
  1. Gebetsvorbereitung und Gebetsbegleitung für alle vorher aufgeführten Möglichkeiten sind entscheidend. Es ist wertvoll, wenn wir Geschwister, die gern für andere beten,  sowie bestehende Gebetsgruppen und zu gegebener Zeit sogar die ganze Gemeinde um gezielte Fürbitte für das entsprechende Anliegen, seine Verwirklichung und seine Auswirkungen bitten.
  1. Wöchentliches Seminar für die Gemeinde (Ein Treffen pro Woche) mit einem Abschnitt aus „Schritte zur persönlichen Erweckung“ oder „In Jesus bleiben“ oder einem Tagesabschnitt aus einem der fünf 40-Tage-Bücher von Dennis Smith Nr.1 Vorbereitung auf die Wiederkunft Jesu, Nr. 2 Vertiefung deiner Gottesbeziehung, Nr. 3 Gesundheit in der Endzeit, Nr. 4 Endzeit-Ereignisse, Nr.5 Betrachtungen über das Kreuz (ab Frühjahr 2017).  Und auch das 10-Tage-Buch Erfahrung der Taufe mit dem Heiligen Geist.

[1]  40-Tage-Buch Nr.1 „Andachten und Gebete zur Vorbereitung auf die Wiederkunft Jesu“, von Dennis Smith, TopLife Verlag Wien, ABC Bogenhofen, wertvollleben, Adv.Verlag Schweiz – (In vielen Sprachen zur Verfügung)
[2] Rückfrage per E-Mail bei: Helmut Haubeil helmut@haubeil.net
[3] Video „Schritte zur persönlichen Erweckung“ mit Helmut Haubeil , Bestellungen bei Amazing Discoveries (nur in Deutsch)
[4] Bestellungen bei Konrad Print & Medien = wertvollleben (nur in Deutsch)